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3. Liga News

3. Liga: Sportfreunde Lotte spielen gegen den BVB – live in der ARD

Nach dem dritten Coup in Folge im DFB-Pokal, einen höherklassigen Gegner auszuschalten, werden die Sportfreunde Lotte mit dem Traumlos Borussia Dortmund belohnt. Das hat die Auslosung am Mittwochabend in der ARD ergeben. Sehr schnell war die ARD dann auch bei der Auswahl ihrer beiden Livespiele. Eines von beiden wird jene Partie des Drittligisten gegen den mehrfachen Deutschen Meister Borussia Dortmund sein. Die Partie steigt am Dienstag, den 28. Februar ab 20.45h im Frimo Stadion in Lotte. Erst in dieser Saison war der Club erstmals in den Profifußball, in die 3. Liga aufgestiegen, nun diese rasante Entwicklung. Das Stadion mit etwas mehr als 10.000 Zuschauern wird wohl schon in diesen Stunden komplett ausverkauft werden.

Beste Sendezeit für den kleinen Dorfclub

Alle übrigen Interessierten müssen sich dann mit der Live-Übertragung in der ARD behelfen. Das hätte man sich noch vor wenigen Monaten wohl in Lotte (14.000 Einwohner) kaum vorstellen können. Die eigene erste Mannschaft flimmert vor einem Millionenpublikum über die Bildschirme der Republik – und das zur besten Sendezeit.

Möglich gemacht hatten die drei Heimsiege in Folge in den ersten Runden des DFB-Pokals diesen Traum. Zuerst hatte Werder Bremen dran glauben müssen, dann Bayer Leverkusen und nun hatte auch der TSV 1860 München den an diesem Tag erneut starken Lottern nichts entgegenzusetzen. Beim 2:0 über die Münchner Löwen gelang den Sportfreunden der Sieg sogar beinahe im Vorbeigehen, ernsthaft in Gefahr war das Weiterkommen zu keinem Zeitpunkt des Achtelfinals.

Erstmaliger Einzug ins Viertelfinale lässt Lotte jubeln

Nun steht man also erstmals im Viertelfinale – und hofft natürlich auf eine weitere Sensation. Die Dortmunder allerdings, extrem gewillt, den DFB-Pokal zu gewinnen, werden sich deutlich wehrhafter präsentieren als 1860 München. Sie waren zwar ihrerseits erst im Elfmeterschießen ins Viertelfinale eingezogen, hatten mit Hertha BSC aber auch einen sehr guten Gegner aus der Bundesliga vor der Brust.
Foto: wikimedia/Ramsch