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3. Liga News

3. Liga: Preußen Münster will neues Stadion an der A43 bauen

Aktuell spielt der Drittligist Preußen Münster in seinem Stadion an der Hammer Straße, immer noch im selben Stadion, in dem man in der Saison 1963/64 als Gründungsmitglied in die 1. Bundesliga startete. Logisch, dass der Komfort und die Bequemlichkeit im Stadion an der Hammer Straße zu wünschen übrig lassen. Einzig eine neue Haupttribüne mit ein paar Logen gönnte sich der Club in all den Jahrzehnten, ansonsten wirkt das Stadion tatsächlich wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Als man lange Zeit nur unterklassig im Fußball unterwegs war, hätte sich ein Ausbau allerdings auch nicht gelohnt. Nun ist man längerfristig im Profifußball, wenn auch nur in der 3. Liga, beheimatet. Da kommen schon länger Wünsche nach einem Stadionneubau auf den Tisch zur Diskussion. Aktuell werden diese Pläne konkreter.

Diskussion über neuen Standort ist im Gange – aber hinter verschlossenen Türen

Konkret wird schon ein möglicher Standort diskutiert und auch geprüft. Dieser soll südlich von Albachten direkt an der A43 liegen, wo nicht zuletzt eine rasche An-und Abreise der Zuschauer möglich wäre. Allerdings haben sich Rat und Stadt geeinigt, bis Ende März keinen der denkbaren Standorte öffentlich zu diskutieren. Offenbar sind auch noch Alternativen im Gespräch.

Das gegenwärtige Stadion sieht man als allgemein nicht mehr konkurrenzfähig. Und selbst ein Umbau würde wohl nur geringe Abhilfe schaffen, bzw. so teuer werden, dass sich ein Neubau dann eher lohnen würde.

Nur 7.000 Zuschauer im Schnitt in Münster

Dennoch bleibt fraglich, ob die Stadt Münster bzw. der Club Preußen Münster wirklich ein neues Stadion benötigt, oder ob es nicht ein Umbau tun würde. Mit einem Zuschauerschnitt von aktuell 7.000 Interessierten wird das Fassungsvermögen des gegenwärtigen Preußenstadions nicht einmal zur Hälfte ausgenutzt. Den Fans liegt aber vor allem am Herzen, endlich ein Dach über den Kopf zu bekommen. Bis auf die Haupttribüne und einen kleinen Teil der Gegentribüne ist das Preußenstadion nämlich unüberdacht – und das soll bei einem avisierten Neubau anders werden.
Foto:wikimedia/funky1opti from Wolfsburg, Deutschland